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Gelungener Show- und Stimmungsabend

Zum diesjährigen Show- und Stimmungsabend berichtete u.a. die Schwäbische Zeitung wie folgt:

 

Quer durch alle Register gelungen –
Zum 25-jährigen Bestehen bietet der Musikverein Arnach wieder Blasmusik vom Feinsten

Von Ulrich Gresser – Arnach

Zum mittlerweile 25. Mal hatte der Musikverein Arnach wieder zu seinem Show- und Stimmungsabend in die Turn- und Festhalle Arnach eingeladen. Unter der musikalischen Leitung von Stefan Braun boten die Arnacher Musikanten den Gästen ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Festprogramm, bei dem sich zahlreiche Akteure und Musiker mit Soloeinlagen quer durch alle Register auszeichnen konnten.

„Auf Adlers Schwingen“ stiegen die Musiker in das Programm ein. Steffi Jöchle hieß die Besucher im Namen des Vorstandes willkommen und freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Vereinsabordnungen der Arnacher Vereine und Musikkapellen aus der Umgebung den Weg in die Festhalle in Arnach gefunden hatten. Ebenso freute sie sich neben Ehrenvorstand Rudolf Vetter und anderen Ehrenmitgliedern, mit Fritz Harscher auch das älteste Ehrenmitglied begrüßen zu können. Nachdem Stefan Braun die musikalische Leitung innehatte, sorgten andere für die entsprechenden „Wortbeiträge“. Magnus Räth, der diese Rolle bereits beim Frühjahrskonzert übernommen hatte, tat dies auch dieses Mal mit der ihm eigenen Coolness, Jochen „JJ“ Jöchle mit der Routine von vielen Bühnenauftritten.

Mit einem Tenorhorn-Solo wurde bei „Ernst im Allgäu“ der Reigen der Solodarbietungen eröffnet. Ein Trompeten Trio zu viert folgte gleich im Anschluss bei „Buglers Holiday“, ebenso wie die meisten Soli von Jungmusikanten dargeboten wurden. Mit einem Gesangs-Duett von JJ Jöchle mit seiner couragierten fünfjährigen Tochter Clara bei der momentan sehr angesagten Polka „Böhmische Liebe“ machte die Musikkapelle Platz auf der Bühne für JuKa-Hüttenband. Bei „Song for you“ , Peter Schad’s Kuschelpolka und „Can you English please“ zeigten die Jungmusikanten, was sie bei ihrem Hüttenaufenthalt mit „intensiver Probenarbeit“ (O-Ton Magnus Räth) gelernt hatten. Kommentar einer Besucherin: „Dia Junge kennat’s!“

Auf die Jungmusikanten folgte die Partyband, bei der sich Magnus Räth beim jazzigen „Farmers Tuba“ Verstärkung von seinem Onkel geholt hatte. So richtig austoben durfte sich Stefan Braun bei der „Bierbrauerstochter“ als Sänger und Schlagzeuger.

Mit dem Marsch-Gruß an Österreich kehrte die Musikkapelle wieder in großer Besetzung auf die Bühne zurück, dem sie mit dem Gruß an Böhmen einen weiteren Marsch folgen ließ. JJ Jöchle stand beim folgenden Stück, der wunderschönen Alois Polka im Wortsinne im Rampenlicht: Mitten in der Halle spielten er und sein Flügelhornkollege im Scheinwerferspot ihre Soli.

Dann folgten die legendären MVA-Singers. „Deswegen sind ja die meisten Leute gekommen“ , sagte Stefan Braun in seiner Ankündigung. „Mit besten Grüßen“ und „Probier’s mal mit nem Bass“ bewies einmal mehr, dass Musiker, insbesondere Arnacher Musiker, auch gut bei Stimme sind. Schaurig schön wurde der von Katie Kible mit einigen Jungmusikanten eingeübte Tanz zu Michael Jacksons Thriller.
Nach dem obligatorischen Zirkus Renz, bei dem sich in jedem Jahr ein anderer Nachwuchsschlagzeuger des MVA auszeichnen kann, der von Alexander Menig mit grüner Perücke performten „Cordula Grün“ kam bei Andreas Bouranis Weltmeister-Song „Auf uns“ richtig Stimmung in die Halle.

Dann war es auch schon bald Zeit für Dankesworte an alle Beteiligten, Dirigent Stefan Braun, die Solisten, Sänger, Tänzer und an das wie immer toll mitgehende Publikum durch Vorstandssprecherin Steffie Jöchle. Aber nach Hause gehen musste niemand: Die Bar wurde geöffnet – schließlich gab es in dieser Nacht durch die Zeitumstellung noch eine Stunde Zuschlag.